Schloss
Bei der Stadtgründung im Jahr 1279 wurde der ursprünglich in der Nähe der Burg liegende Meierhof als dritter Eckpfeiler der Stadt in den Bereich des heutigen Schlosses verlegt. Unter Nikolaus Bethlen begann man, das "neue" Schloss anstelle des Meierhofes im spätgotischen Stil zu bauen.
Nach der Trennung der Herrschaft Retz von der Grafschaft Hardegg 1495 wurde das Schloss vorwiegend von Pflegern und Beamten bewohnt. Unter der Herrschaft der Eizinger (1513-1547) war wieder vom Ausbau die Rede und auch unter Freiherrn von Krausenegg gab es Pläne zu einem Schlossneubau. Sie kamen jedoch nicht zur Ausführung und nach seinem Tod verfiel das Haus und wurde gänzlich unbewohnbar.
1630 erwarben die Grafen Hoyos die Herrschaft Retz. Da die Besitzverhältnisse nicht eindeutig geklärt waren, blieb das Schloss weiterhin unbewohnt. Erst 1633 begann man mit dem Umbau im Stil der Spätrenaissance. Schon 1672 wurde der Bau des Hauptgebäudes vollendet. Die Ausgestaltung des Hofes dauerte jedoch noch bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts.
1709 erwarb der kaiserliche Hof-, Kriegs- und Finanzrat Konstantin Josef von Gatterburg die Herrschaft Retz und mit ihr das Schloss. 1711 ließ er den Schüttkasten bis an die Stadtmauer ausbauen und begann 1712 mit der Barockisierung des Hauptgebäudes.
Nach 1793 wurden aus der Kapelle und dem Gang im 1. Stock Zimmer geschaffen. 1873 wurde der Zwinger gekauft und gärtnerisch gestaltet.
Seit der Barockisierung blieb das Schlossgebäude weitgehend unverändert, wenn es auch mit Ende des 2. Weltkrieges von der russischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und teilweise beschädigt wurde.
Der ehemalige Schüttboden an der Nordseite des Schlosshofes wurde im Jahr 1991 zu einem Saal für das angrenzende Schlossgasthaus umgebaut und dient nun als Ort für verschiedene Veranstaltungen.
Das Schloss ist Privatbesitz und ist daher bei Führungen nicht zu besichtigen.
Nach der Trennung der Herrschaft Retz von der Grafschaft Hardegg 1495 wurde das Schloss vorwiegend von Pflegern und Beamten bewohnt. Unter der Herrschaft der Eizinger (1513-1547) war wieder vom Ausbau die Rede und auch unter Freiherrn von Krausenegg gab es Pläne zu einem Schlossneubau. Sie kamen jedoch nicht zur Ausführung und nach seinem Tod verfiel das Haus und wurde gänzlich unbewohnbar.
1630 erwarben die Grafen Hoyos die Herrschaft Retz. Da die Besitzverhältnisse nicht eindeutig geklärt waren, blieb das Schloss weiterhin unbewohnt. Erst 1633 begann man mit dem Umbau im Stil der Spätrenaissance. Schon 1672 wurde der Bau des Hauptgebäudes vollendet. Die Ausgestaltung des Hofes dauerte jedoch noch bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts.
1709 erwarb der kaiserliche Hof-, Kriegs- und Finanzrat Konstantin Josef von Gatterburg die Herrschaft Retz und mit ihr das Schloss. 1711 ließ er den Schüttkasten bis an die Stadtmauer ausbauen und begann 1712 mit der Barockisierung des Hauptgebäudes.
Nach 1793 wurden aus der Kapelle und dem Gang im 1. Stock Zimmer geschaffen. 1873 wurde der Zwinger gekauft und gärtnerisch gestaltet.
Seit der Barockisierung blieb das Schlossgebäude weitgehend unverändert, wenn es auch mit Ende des 2. Weltkrieges von der russischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und teilweise beschädigt wurde.
Der ehemalige Schüttboden an der Nordseite des Schlosshofes wurde im Jahr 1991 zu einem Saal für das angrenzende Schlossgasthaus umgebaut und dient nun als Ort für verschiedene Veranstaltungen.
Das Schloss ist Privatbesitz und ist daher bei Führungen nicht zu besichtigen.

